Knieendoprothethik

Moderne Knieendoprothetik – präzise & patientenorientiert

Die Knieendoprothetik ist eine etablierte Behandlungsmethode, um schmerzhafte Arthrose des Kniegelenks zu lindern und die Funktion nachhaltig zu verbessern, wenn konservative Therapien nicht mehr ausreichen. Moderne Ausrichtungsphilosophien – mechanisch oder kinematisch – ermöglichen eine präzise Implantation der Prothese und erlauben es, die Versorgung individuell an die Anatomie und Bedürfnisse des Patienten anzupassen.

Wann ist eine Knieendoprothetik notwendig?

Ein künstliches Kniegelenk wird in der Regel dann empfohlen, wenn konservative Behandlungsmaßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmedikation oder Injektionen keine ausreichende Linderung mehr bringen und die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist. Typische Gründe für einen Kniegelenkersatz sind:
  • Fortgeschrittene Kniearthrose (Primärgonarthrose)

  • Entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen (Sekundärgonarthrose)

  • Ausgeprägte Gelenkfehlstellungen oder Instabilitäten (Sekundärgonarthrose)

  • Folgezustände nach Verletzungen oder Unfällen (Sekundärgonarthrose)

Your path to a pain-free life

Gonarthrose/ Kniegelenksarthrose
Die Gonarthrose, auch Kniegelenksarthrose genannt, ist eine fortschreitende Abnutzung des Gelenkknorpels im Knie, die zu Schmerzen, Steifigkeit und einer zunehmenden Einschränkung der Beweglichkeit führen kann. Typische Symptome sind belastungsabhängige Knieschmerzen, Anlaufschmerzen insbesondere bei den ersten Schritten am Morgen oder nach längerem Sitzen, Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder Aufstehen aus dem Sitzen sowie eine zunehmende Einschränkung der Gehstrecke. In fortgeschrittenen Stadien kann es zu Achsfehlstellungen, Instabilität und einer deutlichen Einschränkung der Belastbarkeit bis hin zur Gehunfähigkeit kommen. Für die Gonarthrose stehen unterschiedliche Behandlungsoptionen zur Verfügung, die sich nach dem Stadium der Erkrankung richten. In frühen Phasen können gezielte Physiotherapie, muskelaufbauende Übungen und eine individuell angepasste Schmerztherapie zu einer deutlichen Beschwerdelinderung beitragen. In weiter fortgeschrittenen Stadien können gelenkerhaltende Maßnahmen wie Injektionen mit knorpelunterstützenden Substanzen helfen, den Zeitpunkt einer Operation hinauszuzögern. Ist der Knorpelschaden jedoch weit fortgeschritten, kann der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks durch moderne, möglichst schonende Operationsverfahren eine nachhaltige Schmerzreduktion und die Wiederherstellung der Mobilität ermöglichen.

Knie-OP Schritt für Schritt erklärt

OP Dauer: 90 Minuten

Präoperative Planung:

Mithilfe von belasteten Ganzbeinaufnahmen wird Ihre individuelle Bein- und Gelenkgeometrie vor der Arthrose präzise analysiert.

Natürliche Schnittführung:

Die Knochenschnitte erfolgen entlang Ihrer natürlichen Gelenklinien statt in starren Standardwinkeln. Anschließend wird die Stabilität des Kniegelenks sorgfältig geprüft, um eine sichere und ausgewogene Funktion zu gewährleisten.

Gewebeschonung & Präzise Positionierung:

Minimale Weichteileingriffe und der Erhalt der natürlichen Bandspannung fördern eine bessere Funktion des Kniegelenks. Die Prothesenkomponenten werden dabei individuell an Ihre ursprüngliche Anatomie angepasst.

Prothesen Implantation:

Die Prothese wird zementiert eingesetzt. Zusätzlich sorgen lokale Betäubung für weniger postoperative Schmerzen und Tranexamsäure für eine reduzierte Blutung während und nach der Operation.

 

Krankehaus & Schmerzmanagement

 

Ihr Komfort und Ihre schnelle Genesung stehen bei uns im Mittelpunkt. Das Santorium Hera bietet Ihnen ein durchdachtes Konzept von der Aufnahme bis zur Entlassung.

1

Aufenthaltsdauer:
In der Regel 5-7 Tage – abhängig von Ihrem individuellen Genesungsverlauf und häuslicher Unterstützung.


2

Anästhesieverfahren:

Regional- oder Vollnarkose – die Entscheidung treffen wir gemeinsam mit Ihnen nach ausführlichem Vorgespräch mit unserem Anästhesieteam.


3

Multimodales Schmerzkonzept:

Kombination aus verschiedenen Medikamenten und Techniken für optimale Schmerzlinderung bei minimalen Nebenwirkungen.



Frühe Mobilisation, Nachsorge und Rehabilitation

Bereits am 1. Tag nach der OP unterstützt Sie unser Physiotherapieteam beim ersten Aufstehen – der wichtigste Schritt für Ihre erfolgreiche Rehabilitation. Eine Vollbelastung mit zwei Unterarm- Stützkrücken sofort nach OP möglich.


Die Rehabilitation ist ein entscheidender Teil der Genesung. Mit gezielten Übungen und einer frühzeitigen Mobilisierung lässt sich die Funktion des neuen Kniegelenks schnell wiederherstellen. Unser Team begleitet Sie in jeder Phase und bietet Ihnen eine individuelle Nachsorge.

Your health is my top priority.

Consultant Dr. Maximilian Kinsky

Individual Consultation

Kontaktieren Sie mich für ein persönliches Beratungsgespräch. Gerne beantworte ich Ihre Fragen zur Knieendoprothetik und zur kinematischen Ausrichtung. Vereinbaren Sie einen Termin, um gemeinsam die beste Behandlungsoption für Sie zu finden.

Als Oberarzt mit langjähriger Erfahrung in der Knieendoprothetik verfolge ich moderne, präzise Implantationskonzepte, die eine individuelle Ausrichtung des Kniegelenks ermöglichen. Ziel ist es, die Funktion des Gelenks möglichst natürlich wiederherzustellen, die Erholungszeit zu verkürzen und das Risiko postoperativer Komplikationen zu reduzieren. So ermögliche ich meinen Patienten eine schnellere Rückkehr zu ihrer gewohnten Lebensqualität. Die Operation findet im Hera Sanatorium statt, und es gibt kurze Wartezeiten auf den OP-Termin.

Possible treatment options

  • Physiotherapy
  • Oral medication therapies
  • Injections (or Infiltrations)
  • Operation (u.a. Knieendoprothetik)